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Die Chronik unserer Ortsgruppe


1901

Gründung des Fränkische-Schweiz-Verein (FSV) - im folgenden Hauptverein genannt – in der Schüttersmühle bei Pottenstein mit dem Ziel, den Fremdenverkehr zu fördern und der armen Landbevölkerung so eine zusätzliche Erwerbsmöglichkeit zu schaffen. Im gleichen Jahr Beginn der Gründung der Ortsgruppen.

1904

Gründung von Ortsgruppen auch außerhalb der Fränkischen Schweiz, so in Bamberg, Bayreuth, Erlangen und Nürnberg. Die Erlanger Gruppe hieß zunächst „Stammtisch Franken“.

1911

Namensänderung der Erlanger Ortsgruppe in „Fränkische-Schweiz-Verein“, von da an sind regelmäßige Wanderungen bekannt, später auch Wegmarkierungsarbeiten.

ab 1922

Gründung von Sportabteilungen in der Erlanger Ortsgruppe, so eine Skiabteilung und Wassersport (Kajak, Kanu).

1924

am Sonntag, den 2. März 1924 fand die Jahreshauptversammlung des Hauptvereins in Erlangen statt.

ab 1928

war die Geschäftsstelle des Hauptvereins von Nürnberg nach Erlangen verlegt, da Erlangen die mitgliederstärkste Ortsgruppe war. Der Geschäftsführer hieß Fritz Dorsch, Neue Straße 1. Der Erlanger Ortsgruppe stand Georg Halbig vor.

1934

Selbstauflösung des Hauptvereins, da die nationalsozialistische Verwaltung nur noch großräumig tätige Fremdenverkehrsvereine zuließ. Das war der Untergang aller FSV-Ortsgruppen, soweit diese nicht selber eingetragene Vereine waren. Die Erlanger Ortsgruppe war jedoch rechtlich selbständig und bestand somit weiter (wie auch die städtischen Ortsgruppen Nürnberg, Bamberg, Bayreuth).

1934

wurde der TV „Die Naturfreunde“ aufgrund eines Verbots durch die nationalsozialistische Verwaltung aufgelöst. Ein Teil seiner Mitglieder, überwiegend Kanu- und Paddelfreunde fanden beim FSV Erlangen eine neue Heimat. Die Mitgliederzahl wuchs erheblich an.

Die wassersportliche Betätigung prägte nun den Verein, in regionalen und überregionalen Wettbewerben wurden Preise gewonnen. Der Verein unterstand nun dem Gauleiter für Leibesübungen, also nicht jenem für Heimatkunde.

Der Bezug zur Fränkischen Schweiz blieb jedoch erhalten.

1937

Neugründung des Fränkische-Schweiz-Verein (Hauptverein) im November des Jahres in Pottenstein. Der bei der Gründung anwesende Vorstand des Fränkische-Schweiz-Verein Erlangen, Herr Umlauf, deutet einen möglichen Beitritt des Erlanger FSV als kooperatives Mitglied an.

um 1945

Untergang des FSV Erlangen mit Ende des Krieges. Nachdem der TV „Die Naturfreunde“ wieder zugelassen war, seine Vermögenswerte zurückerhalten hat, sind viele vormalige FSV-Mitglieder den Erlanger „Naturfreunden“ beigetreten.

1989

Am 28.11.1989 wird auf Initiative des Hauptvereins die Ortsgruppe Erlangen wieder gegründet, da sowohl im Hauptverein wie auch bei anderen FSV-Ortsgruppen eine größere Anzahl Mitglieder aus Erlangen registriert waren.

Die neue Erlanger Ortsgruppe begann für ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit geführte Wanderungen durchzuführen sowie kulturelle Veranstaltungen anzubieten.

1997

Die Zeitschrift „Die Fränkische Schweiz“ bringt eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Erlangen heraus, die Mehrzahl der Beiträge zum Thema Erlangen stammt von den Erlangern FSV-Mitgliedern.

Übernahme der Zuständigkeit für Wegmarkierungen südlich der Linie Erlangen – Gräfenberg mit dem Zentrum Hetzleser Berg / Lindelberg. Überarbeitung der vorhandenen Wanderwege, Einrichtung von 4 neuen Wanderwegen.

2004

100. Wiederkehr der Vereinsgründung in Erlangen und 15-jähriges Bestehen der heutigen FSV-Ortsgruppe. Der Verein umfasst 170 Mitglieder und bietet 30 bis 40 Veranstaltungen im Jahr für Mitglieder und Gäste an. Er betreut inzwischen 11 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 115 km.

2008

Ab dem 17. Juni 2008 ist der Fränkische-Schweiz-Verein Erlangen e.V. im Vereinsregister als eingetragener Verein registriert.